| Worte, die im Sterben liegen haben keine Kraft zu Siegen - denn sie verhallen gleich wie sie fallen. |
Gedanken müssen sie befreien, dringen ein in eins von Zweien, treffen sie des Wortes Kern wird jedes Wort zum lichten Stern. |
| Worte sind banal - oft eine Qual. Sind sie auch häßlich - oft unerläßlich. |
Die Kraft des Wortes ist enorm, die Wahrheit will sich zeigen, doch zeigt das Wort oft nur die Form und hüllt sich selbst in Schweigen. |
| Worte sind Gedanken gleich kehren ein ins Schattenreich. Jeder Anfang trifft ein Ende, Spiralenkreise ohne Wende. |
Worte können streitend lieben, sich entblößen um zu siegen. Durch Worte zittern manche Wände, Worte finden nie ein. |
| Worte sind wie Larven nur, verhüllen bergend die Struktur, umschließen sie so wunderbar, bis die Substanz ist nicht mehr wahr. |
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